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 Millénaire de la cathédrale de Strasbourg
 

Tausend Dank!

Die Feierlichkeiten anlässlich der eintausend Jahre Grundsteinlegung des Straßburger Münsters sind nun zu Ende gegangen. Ein Jahr lang wurde das Münster gefeiert und geehrt.

Während dieses Jahres konnten Sie zahlreiche Konzerte erleben, Ausstellungen entdecken... aber allem voran waren Sie mehr als 1,2 Millionen Zuschauer der Lichtshow im Sommer 2015, die Sie zum Staunen und Träumen einlud. Der Erfolg der Lichtspiele zeugt von Ihrer Verbundenheit und Ihrem Interesse für das Straßburger Münster und darüber hinaus für den kulturellen Reichtum Straßburgs.

Wir danken unseren Partnerinstitutionen, Unternehmen, Vereinen, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Wir danken den zahlreichen Besuchern. Wir danken den Straßburgern. Danke an alle, die am Erfolg der Jahrtausendfeier mitgearbeitet haben.

Sie möchten auch in Zukunft mit dem Straßburger Münster verbunden bleiben? Dann statten Sie der doch mal der Münsterbauhütte (Fondation de l’Œuvre Notre-Dame) einen Besuch ab!

 

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Lichtshow am Münster - Sommer 2015

03.12.2015

 

Die Erbauung des Straßburger Münsters

 

1015-1048

1015 bis 1048: Vom ersten Stein zur ottonischen Basilika

Bischof Wernher möchte eine neue Kathedrale bauen.

Das Datum des Baubeginns des Straßburger Münsters, 1015, wird in einer im 12. Jahrhundert verfassten Chronik genannt.

Der neue Kirchenbau wird wahrscheinlich auf den Überresten der ehemaligen Hauptkirche errichtet. Seine Abmessungen sind enorm für die damalige Zeit. Als das Straßburger Münster vollendet ist, gehört es zu den größten Kirchen des Reiches.

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1048-1180

1048 bis 1180: Von der Basilika zum romanischen Münster

Im Lauf des 12. Jahrhunderts beschädigen zahlreiche Feuer das Bauwerk. Es wird mehrmals restauriert. Meist wurde dabei die alte Anlage des Bauwerks bewahrt.

Das Feuer von 1176 gab sehr wahrscheinlich Anlass zu umfangreichen Bauarbeiten. Nun geht es nicht mehr darum, unter Beachtung der Anlage der alten Kirche behutsame Reparaturen durchzuführen, sondern die Kirche von Grund auf neu aufzubauen.

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1180-1230

1180 bis 1230: Vom romanischen zum gotischen Münster

Ab 1180 werden die östlichen Teile des Münsters im Rahmen eines ehrgeizigen Wiederaufbau- und Modernisierungsprojekts unter Bewahrung der alten Fundamente neu aufgebaut. Gemauerte Gewölbe ersetzen die alten Holzdecken.

1225 hält die Gotik Einzug das Münster.

Am Beginn des 13. Jahrhunderts wir die Münsterbauhütte (Fondation de l’Œuvre Notre-Dame) gegründet, um die Baustelle und ihre Finanzen zu verwalten.

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1230-1275

1230 bis 1275: Bau des Langhauses

Das ehemalige romanische Langhaus wird durch ein neues, in reinem gotischem Stil erbautes Langhaus ersetzt, welches in gerade einmal 45 Jahren Bauzeit vollendet wird.

Gemeinsam mit dem ab 1248 erbauten Chor des Kölner Doms ist das Straßburger Langhaus in der Mitte des 13. Jahrhunderts das wichtigste Beispiel gotischer Baukunst im Heiligen Römischen Reich.

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1275-1340

1275 bis 1340: Bau der Westfront und des Südturms

Der Bau der Westfront, die als Meisterwerk der gotischen Architektur gilt, beginnt im Jahr 1276. Sie ist mit dem Namen des Baumeisters Erwin von Steinbach verbunden.

Das Schleiermaßwerkstellt dabei eine echte Neuheit dar. Die Münsterbauhütte wird zu einem bedeutenden Zentrum architektonischer Kreativität.

Die große Rosette – mit 13,60 Metern Durchmesser eine der größten Europas – ziert die erste Etage der Westfront.

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1340-1360

1340 bis 1360: Bau der Katharinenkapelle

1340 bis 1349 wird die Katharinenkapelle gebaut. Damit geht ein langjähriger Wunsch des Bischofs (seit 1331) in Erfüllung.

Die den Heiligen Drei Königen gewidmete erste astronomische Uhr wird 1352 an der Westwand des Südarms des Querschiffs angebracht.

Im Jahr 1356 beschädigt ein Erdbeben das Münster.

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1360-1399

1360 bis 1399: Bau des Nordturms und des Glockenturms

Der Enkel des Architekten Erwin von Steinbach führt die Arbeiten an der dritten Ebene der Fassade fort. Er errichtet den Nordturm bis zur Etage direkt oberhalb der großen Rosette.

Nach 1365 werden die Baupläne geändert. Die Kirche soll nun noch höher werden.

Baumeister Gerlach entwirft einen Glockenturm, der in dem Freiraum zwischen den beiden Türmen errichtet werden soll. Die eher kompakte Ausführung des Glockenturms nach seinem Tod im Jahr 1371 entspricht nicht seinen Vorstellungen.

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1399-1419

1399 bis 1419: Bau des hohen Turms

Ab 1399 entwirft der Architekt Ulrich Ensinger einen hohen, achteckigen Turm, der von vier Treppentürmen flankiert wird und auf den eine Plattform und eine durchbrochene Turmspitze mit einer leicht gekrümmten Silhouette aufgesetzt sind.

Er wollte den höchsten Turm der Christenheit errichten und damit alle großen Kirchen im Reich – Freiburg, Ulm, Wien und Regensburg – an Höhe übertreffen.

In weniger als 20 Jahren, bis zu seinem Tod im Jahr 1419, errichtet Ulrich Ensinger den achteckigen Turm bis zur Mitte der kleinen Plattform.

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1419-1439

1419 bis 1439: Vollendung der Turmspitze

Der Kölner Baumeister Johannes Hültz folgt Ulrich Ensinger nach seinem Tod im Jahr 1419 nach und errichtet die Turmspitze des Münsters – eine innovative und einzigartige Konstruktion. Mit ihrer vollständig durchbrochenen Struktur bricht die Turmspitze mit den klassischen Entwürfen der Epoche.

Als die Turmspitze im Jahr 1439 vollendet wird, ist das Straßburger Münster mit 142 Metern das höchste Bauwerk der Christenheit, das jemals von Menschenhand geschaffen wurde. Zu dieser Zeit gilt es als "achtes Weltwunder".

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